1. Babytragen für kuschelbedürftige Babys
Die Natur macht es uns vor Sehr viele Säugetierarten tragen ihren jüngsten Nachwuchs am Körper. Da den Menschen dank Evolution das Fell abhanden gekommen ist, in welchem sich die Jungtiere festhalten können, sind wir auf andere Hilfsmittel angewiesen. Im Bereich der Babytragen gibt es zahlreiche Varianten, Farben, Tragemöglichkeiten und Verschlusssysteme. Doch nicht alles, was es auf dem Markt zu kaufen gibt, ist auch empfehlenswert.
2. Mama und Papa im Blick
Der Grundgedanke beim Babytragen ist nicht nur, dass man beide Hände frei hat und beispielsweise nebenbei Dinge im Haushalt erledigen kann, viel wichtiger ist der Aspekt der körperlichen Nähe. Denn Körperkontakt zu Mutter, Vater oder anderen engen Bezugspersonen ist ein genauso dringendes Bedürfnis für Neugeborene und ältere Babys wie Schlafen und Essen. Daher bieten Babytragen sämtlicher Hersteller denselben Effekt Das Kind wird nahe am Körper getragen, spürt die Wärme, den Herzschlag und fühlt sich rundum geborgen. Es gilt als erwiesen, dass Babys, die im jüngsten Alter sehr viel getragen werden, deutlich weniger schreien und besser schlafen können. Daher ist die Anschaffung einer Tragehilfe aus verschiedenen Gründen sehr sinnvoll.
3. Flexible Tragetücher für die Kleinsten
Der Vorteil einer klassischen Babytrage liegt darin, dass es weniger Vorkenntnisse bedarf, sie anzulegen. ?hnlich wie bei einem Rucksack werden einfach die entsprechenden Schnallen geschlossen, Bauch- und Schultergurte auf die richtige Weite angepasst und das Kind hinein gesetzt. Diese Form wird auch als Full Buckle bezeichnen. Binnen weniger Augenblicke ist das Baby ordentlich verpackt und kann so über einen beliebig langen Zeitraum am Körper getragen werden. Babytragen wie die berühmte Manduca-Trage sind zudem vielfältig, was die Tragemöglichkeiten anbelangt. So kann das Kind vor dem Bauch, auf der Hüfte oder auf dem Rücken getragen werden. Die Schulterriemen können normal über die beiden Schultern oder über den Rücken gekreuzt getragen werden. Au?erdem haben die herkömmlichen Babytragen oft zusätzliche Rückenverlängerungen, sodass auch grö?ere Babys noch getragen werden können.
4. Beim Material gilt So natürlich wie möglich
Auch wenn einige Anbieter von Tragehilfen damit werben, dass das Kind mit Blickrichtung nach vorn getragen werden kann, ist dringend davon abzuraten. Nicht nur, dass die Wirbelsäule des Säuglings in eine ungesunde Form gezwungen wird, dazu kommt eine viel zu starke Gewichtsbelastung der Weichteile der Kinder, zudem kann die Hüfte verformt werden. Wem das nicht Grund genug ist, sein Kind mit Blickrichtung nach innen zu tragen, der sollte zumindest wegen der möglichen Reizüberflutung darauf verzichten.