Blechscheren sind Elektrowerkzeuge, die zum Trennen fester Werkstoffe geeignet sind, wie Aluminium- oder Stahlblech. Sie finden unter anderem im Trockenbau, der Elektroinstallation oder im Fahrzeugbau Anwendung. Ihr Vorteil liegt darin, dass sich Bleche und Platten in kurzer Zeit und mit geringem Kraftaufwand trennen lassen. Wo die Unterschiede zwischen den erhältlichen Werkzeugen liegen, dazu im Folgenden mehr.
Eine Frage des Antriebs Druckluft, Elektro und AkkuBlechscheren
Mit der richten Blechschere lassen sich nicht nur NE-Metalle, sondern auch Stahlbleche und INOX, also rostfreies Edelstahl, bearbeiten. ?blich sind dabei Materialstärken im Bereich zwischen 0,5 und 1,5mm. Wie hoch die Schnittleistung ist, hängt zwar auch von der Motorleistung ab. Doch die grö?tmögliche Materialstärke und die Geschwindigkeit beim Schneiden hängt vor allem auch von der Art der Maschine ab. Denn die verschiedenen Maschinentypen - Blechschere, Schlitzschere und Knabber - arbeiten mit ganz unterschiedlichen Funktionsweisen, die im Folgenden kurz präsentiert werden sollen.
Fazit
Blechschere
INOX
Die klassische Blechschere arbeitet mit zwei Werkzeugschneiden, einem Ober- und einem Untermesser. Diese trennen den Werkstoff automatisch, und zwar durch die Hubbewegung des Obermessers. Der wesentliche Vorteil dieses Maschinentyps liegt in der hohen Schnittgeschwindigkeit. Allerdings ist sie vor allem für gerade Schnitte und lediglich für grö?er angelegte Kurvenschnitte geeignet.
Blechscheren — Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Blechscheren einfach erklärt.
INOX
Der Begriff INOX ist vom französischen inoxydable abgeleitet, was so viel wie nicht oxidierbar oder rostfrei bedeutet. Er steht als Bezeichnung für rostfreien Stahl beziehungsweise Edelstahl. Die Korrosionsbeständigkeit bringt ein erhöhter Chromanteil mit sich. Darüber hinaus ist Edelstahl besonders fest und schwerer zu zerspanen als weichere Werkstoffe, wie beispielsweise Nichteisen-Metalle, zu denen etwa Aluminium gehört.
Matrize
Als Matrize wird der feststehende Teil des Schneidwerkzeugs bei einem Blechknabber bezeichnet. Dieser bildet das Gegenstück zum Stempel und dient als Stanzform, deren ?ffnung der Form des Stempels entsprechen muss. Sie ist fest mit dem Maschinengehäuse verbunden. Zum Zerschneiden von Trapezblechen können entweder speziell dafür vorgesehene Knabber oder auch Spezialmatrizen verwendet werden. Mit diesen lassen sich Trapez- oder Wellbleche gut bearbeiten.
NEMetall
Die Bezeichnung NEMetall steht allgemein für alle Nichteisen-Metalle. Unter diese Werkstoffgruppe fallen etwa Aluminium- oder Kupferlegierungen. Diese sind weicher als Stahlbleche und damit leichter zu zerspanen. Für spanende Elektrowerkzeuge, wie beispielsweise Blechscheren, bedeutet dies einen tendenziell geringeren Verschlei? und eine höhere Standzeit der montierten Schneidwerkzeuge.
Ober/Untermesser
Die Ober- und Untermesser sind die Schneidwerkzeuge bei klassischen Blechscheren. Das Untermesser ist am sogenannte Schneidfu? befestigt. Das Obermesser ist beweglich und führt die eigentliche Schneidbewegung durch. Je nach Maschine sind beide Messer einstellbar. So lässt sich etwa der Scherspalt einstellen, wobei es sich um den seitlichen Abstand des Obermessers zum Untermessers handelt.
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