Wer bei seinem PC in puncto Anschlüsse an Grenzen kommt, für den sind Controller eine gute Option. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um interne oder externe Steckplätze handelt. Darüber hinaus lässt sich das Computersystem um nicht vorhandene beziehungsweise neuartige Anschlusstypen ergänzen. Doch welche Erweiterungsmöglichkeiten bieten diese Schnittstellenkarten überhaupt und was gilt es beim Kauf zu beachten
Nützliche Hinweise für die Kaufentscheidung
USB ist der bekannteste und gebräuchlichste Anschlusstyp für externe Geräte. Ob Massenspeicher wie Speichersticks und Festplatten oder Zubehör wie Drucker und Lautsprecher, viel Hardware wird über USB mit dem PC verbunden. Wer jedoch einen älteren PC besitzt, verfügt in der Regel nicht über den neuen Standard USB3.0.
Fazit
In diesem Fall schafft ein USB 3.0-Controller Abhilfe. Dabei stehen einem je nach Produkt eine unterschiedliche Anzahl an Ports zur Verfügung. Da die Karte intern verbaut wird, befinden sich die Anschlüsse am hinteren Teil des Gehäuses. Einige Hersteller liefern ein Front Panel inklusive passendem Kabel mit, um die USB-Ports an die Vorderseite zu verlegen und dort nutzen zu können. Inzwischen sind sogar die ersten Controller mit dem Nachfolger USB 3.1 auf dem Markt erhältlich.
Steckplatz
Des Weiteren kommen Controller für die Erweiterung der internen Festplattenanschlüsse zum Einsatz. Die Steckplätze auf dem Mainboard sind begrenzt und wer Platz für zusätzlichen Festplattenspeicher benötigt, findet in einem SATAController eine günstige Möglichkeit.
Controller —
Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Controller einfach erklärt.
Steckplatz
Als Steckplatz bezeichnet im Zusammenhang mit Computern eine elektrische Schnittstelle, an die zusätzliche Module zur Erweiterung der Hardware angeschlossen werden können. In den meisten Fällen hält die Hauptplatine mehrere Steckplätze bereit. Dabei handelt es sich beispielsweise um Platz für zusätzliche Arbeitsspeicherblöcke oder andere Erweiterungskarten, wie zum Beispiel eine bessere Grafik- oder Soundkarte.
Device-Protokoll
Für den Anschluss der Controller genannten Einsteckkarten wird standardmä?ig ein PCI-Bus in verschiedenen Varianten verwendet. PCI ist kurz für Peripheral Component Interconnect, was nichts anderes bedeutet als Verbindung für periphere Geräte. Es beschreibt die Steckverbindung zwischen zusätzlicher Hardware und Platine. Zu den peripheren Geräten zählen auch weitere USB- oder Festplattenanschlüsse.
Raidlevel
Das Device-Protokoll beschreibt, über welchen zusätzlichen Anschluss beziehungsweise Port der jeweilige Controller verfügt. Wird ein Controller angeschlossen, der mit zwei zusätzlichen USB-3.0 Ports ausgestattet ist, kann man ab sofort Festplatten und externe Steuergeräte, die diesen Standard verwenden, direkt an die Platine anschlie?en und am PC verwenden. Die jeweiligen Anschlussmöglichkeiten des Computers lassen sich so beliebig erweitern. Zudem können auch ältere Computer auf diesem Wege die neuen Protokolle zur ?bertragung von Daten lernen.
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