Ohne eine entsprechende Kühlung würde ein PC nur einen kurzen Zeitraum einwandfrei funktionieren. Besonders der Prozessor benötigt dafür einen speziellen CPU-Kühler, um den Betrieb dauerhaft aufrechterhalten zu können. Wird für den Abtransport der Abwärme nicht gesorgt, kann dies zu Schäden an der Hardware führen. Wie sieht daher die passende Kühlung für einen leistungsstarken Prozessor aus und worauf gilt es dabei zu achten
Für die richtige Abkühlung sorgen
Es gibt verschiedene Arten von CPU-Kühlern Bei der passiven Kühleinheit wird die Wärme an die Umgebung abgeleitet. Höhere Leistungen des Prozessors sorgen für höhere Temperaturen. ?ber Wärmerohre gibt der Kühler die Wärme an die Luft in das Gehäuse ab.
Was es beim Kauf eines Prozessorkühlers zu beachten gibt
Dagegen sorgen aktive Kühleinheiten für eine höhere ?bertragung der Wärme aufgrund der Konstruktion und Wirkungsweise. Neu sind dabei die sogenannten Jet Cooler, die wie ein Blasebalg funktionieren und eine kompakte Bauform aufweisen können.
Fazit
Semipassive Kühler unterscheiden sich von aktiven Kühlern dahingehend, dass auf dem Kühlkörper keine einzelnen Lüfter montiert sind, sondern kleine leistungsstarke Lüfter an der Systemplatine seitlich zu finden sind. Die Abwärme wird durch die Rückwand geleitet.
CPU Kühler —
Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um CPU Kühler einfach erklärt.
Geräuschentwicklung
Die Geräuschentwicklung - gemessen in Dezibel - gibt an, wie laut oder leise der Lüfter eines CPU Kühlers werden kann. Wer auf einen leisen Betrieb des Computers abzielt, sollte auf niedrige Angaben achten.
Kühlarten
Bei aktiven CPU Kühlern ist zumeist ein Lüfter als aktives Bauteil verbaut, welcher die aktive Kühlung des Kühlkörpers übernimmt und dabei primär dafür sorgt, dass kühle Luft durch die Kühllamellen geführt wird. Passive Kühlkörper hingegen werden von den Gehäuse-Lüftern mit genügend Luft beliefert und sind dadurch lautlos. Weil diese selbst keine Lüfter zur aktiven Kühlung besitzen, sollte man für einen ausreichenden Luftstrom im Gehäuse über die Gehäuselüfter sorgen.
Kühlleistung (TDP)
Jede CPU hat im Betrieb Wärme abzugeben, die in TDP - Thermal Design Power - angegeben wird. Hier hei?t es bei hoher Wärmeabgabe des Prozessors darauf zu achten eine ausreichend hohe Wärmeaufnahme des Kühlers zu gewährleisten. Besonders bei der ?bertaktung der CPU wird mehr Wärme produziert als im Normal-Betrieb. Darum sollte man, wenn man seinen Prozessor über- oder untertakten möchte, berücksichtigen, dass der Kühler mehr Wärme in TDP aufnehmen kann als der Prozessor vom Hersteller angegeben abgibt.
Volumenstrom
Ein hoher Volumenstrom garantiert eine schnelle Warmluft-Abfuhr. Hierbei sollte das Augenmerk darauf liegen, dass die Luft frei zirkulieren kann und nicht durch Staub zwischen den Kühllamellen blockiert wird. Andere Bauteile, die die Luftzirkulation stören, können darüber hinaus starke Luftverwirbelungen verursachen.
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