1. Was sind Einplatinencomputer
Als Einplatinencomputer bezeichnet man kleine Systeme, deren Komponenten komplett auf eine Leiterplatte passen. Prozessor, RAM und Grafikchip befinden sich neben Anschlüssen wie USB oder HDMI direkt auf den Boards. Die ersten Computer dieser Art gab es bereits in den 1970er Jahren. Vielfache Verbreitung erfuhren sie durch WLAN-Router, die in der Regel mit Einplatinencomputern bestückt sind. Im Jahr 2012 erschien mit dem Raspberry Pi ein neu entwickeltes Gerät, das seitdem einen regelrechten Einplatinencomputer-Boom ausgelöst hat. Mit den kleinen Computern gibt es nun kostengünstige Systeme für Bastler, die sich beispielsweise einen kleinen Media-PC einrichten möchten.
2. Verwendungszwecke der MiniRechner
Die häufigste Verwendung der kleinen Computer ist eindeutig der Einsatz als Media-Center. Dazu wird häufig die Software Kodi auf den Rechnern installiert. Diese streamt deine Film-Sammlung über angeschlossene USB-Medien oder per WLAN direkt aus dem Netzwerk oder Internet.
3. Der Branchenprimus Raspberry Pi
Ganz ähnlich gestaltet sich auch die Verwendung als Musik-Streamer mit Hilfe der Music Player Deamon-Software. Allerdings solltest du beachten, dass die integrierten Soundkarten nicht für den HiFi-Genuss konzipiert wurden. Es empfiehlt sich also eine externe Soundkarte nachzurüsten. Auch spezielle Einplatinencomputer-Soundkarten sind erhältlich.
4. Varianten anderer Hersteller
Einplatinencomputer eignen sich au?erdem gut als Heimserver. Populäre Softwarelösungen wie OwnCloud laufen erfolgreich auf den meisten Modellen. Allerdings sind die integrierten WLAN-Chips nicht besonders leistungsfähig. Für schnellere Zugriffszeiten sollte entweder auf eine externe WLAN-Karte oder gleich auf ein NAS gesetzt werden.