Eine Feile ist ein klassisches Handwerkzeug, welches zur spanenden Bearbeitung von Werkstücken aus Metall oder Holz zum Einsatz kommt. Eine solche wird etwa zum Bearbeiten von Stahl, Edelstahl und anderen Metallen, aber auch von Holzwerkstücken verwendet. Zudem eignen sich spezielle Feilenarten auch zum Schärfen von Sägeketten, Sägeblättern oder Messern. Was eine gute Feile ausmacht und welches die gängigen Arten sind, wird im Folgenden näher beschrieben.
Welche Hersteller sind empfehlenswert
Wie es auch bei anderen Handwerkzeugen der Fall ist, so gilt auch hier Für jeden Anwendungszweck gibt es das passende Werkzeug - hier also die passende Feile. Welche dabei am besten geeignet ist, richtet sich nach dem zu bearbeitenden Werkstoff, insbesondere nach dessen Härte sowie nach der jeweiligen Aufgabe. Bei der Wahl der richtigen Feile kommt es, kurz zusammengefasst, auf die folgenden Dinge an
Fazit
Die Feilenform
Feilenform
Ein Klassiker unter den Feilen ist die Werkstattfeile, welche zur Metallbearbeitung zum Einsatz kommt, etwa in professionellen Betrieben oder in Hobbywerkstätten. Je nach Art der Anwendung bieten sich hierbei unterschiedliche Formen an. So etwa die Flachfeile, welche eine rechteckige Form besitzt und entweder stumpf oder spitz zulaufend sein kann. Eine solche ist universell einsetzbar und ist mit grobem Hieb günstig zur groben Zerspanung oder in feiner Ausführung zum Schlichten verwendet werden.
Feilen — Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Feilen einfach erklärt.
Feilenform
Die unterschiedlichen Formen der am häufigsten eingesetzten Werkstattfeilen ist nach DIN7261 festgelegt. Dabei werden den jeweiligen Ausführungen Buchstaben zugeordnet. Hier die gängigen Feilenformen von Werkstattfeilen kurz zusammengefasst
Feilenhieb
Als Feilenhieb wird die Beschaffenheit des Feilenblattes bezeichnet. Dabei gibt es Unterschiede in Form, Anzahl und Anordnung der eingearbeiteten Zähne. Je nach zu bearbeitendem Werkstoff sowie dem jeweiligen Arbeitsschritt können verschiedene Feilen zur Anwendung kommen, die sich in der Hiebart sowie der Hiebdichte unterscheiden.
Hiebart
Die Hiebart bezieht sich auf die Form und Anordnung der Zähne auf dem Feilenblatt. Beim Kreuzhieb kreuzen sich die in das Feilenblatt eingearbeiteten Einkerbungen im spitzen Winkel. Ja nach Feinheitsgrad ist ein Raspelhieb zum groben Zerspanen oder feinen ?berarbeiten von Werkstücken aus Holz geeignet. Bei diesem befinden sich einzelne punktförmige Zähne auf dem Feilenblatt. Der Einhieb ist universell zum Schärfen von Sägeblättern, Sägeketten oder Sägebändern geeignet. Er kann quer zum Feilenblatt verlaufen, aber auch schräg oder im Bogen.
Hiebdichte
In Abhängigkeit vom jeweiligen Arbeitsschritt werden unterschiedlich grobe oder feine Feilen benötigt. Dies hängt von der jeweiligen Hiebdichte ab, die über den Feinheitsgrad bestimmt. In Abstufung kann das Feilenblatt eher fein, mittel oder fein sein. ?ber die Dichte bestimmt die Anzahl von Einkerbungen je cm Feilenlänge. Die verschiedenen Stufen sind als Hiebzahl in DIN8349 festgelegt
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