1. Welche Bildgrö?e ist ideal
Generell kann man sagen Desto grö?er das Zimmer, desto grö?er der Fernseher. Um aber die optimale Bildschirmdiagonale zu berechnen, muss die Auflösung (4K oder Full HD) und der Sitzabstand berücksichtigt werden. So ist es nicht ratsam einen riesiger Fernseher zu kaufen, wenn man eh nur einfaches HD-Material schaut und im geringem Abstand davor sitzt. Dann wirkt das Bild sehr verwaschen. Als Formel für die optimale Bildgrö?e gilt Sitzabstand in cm durch 1,5 (bei 4K) oder 2,1 (bei Full HD). Wer einen 4K-Fernseher kaufen will, sollte aber bedenken, dass die TV-Sender nur in Full HD senden. 4K gibt es nur bei Blu rays, Streaming-Diensten und Games. Sogar 8K ist mittlerweile verfügbar, was eine 4mal höhere Auflösung ist. Doch die lohnt sich erst ab einer Bildschirmgrö?e von 85 Zoll.
2. Klassischer TVEmpfang, PayTV oder StreamingAnbieter
Jeder Fernseher ist mit einem Tuner für Kabel-, Antennen- und Satellitenempfang gerüstet. Kabel (DVB-C) kostet zwar monatlich, doch die Einrichtung ist einfach und die Senderauswahl ist gro?. Noch mehr gibt es kostenfrei über Satellit (DVB-S), was aber die Montage einer Sat-Antenne erfordert. Etwas einfacher ist es mit einer Zimmerantenne (DVB-T2 HD), ein stabiler Empfang ist allerdings nur in Ballungsräumen gegeben. Au?erdem gibt es nur die öffentlich-rechtlichen Sender. Für ProSieben, SAT.1, RTL und co. brauchst Du ein kostenpflichtiges freenet-tv-Abo. Um verschlüsselte und hochauflösende Programme zu empfangen, wird ein CI-Slot benötigt. In diesem Schacht steckst Du das CI-Modul samt Karte des PayTV-Anbieters. Allerdings unterstützt Sky keine CI-Module und bietet nur noch den Sky-Q-Receiver an.
3. Was garantiert eine gute Bildqualität
Via USB kannst Du eine externe Festplatte anschlie?en und Sendungen aufnehmen. Allerdings werden die Aufnahmen verschlüsselt, so dass Du diese nicht einfach auf den PC kopieren kannst.Wer eine Aufnahmefunktion will, sollte auf einen Twin-Tuner achten. Dieser ermöglicht ein Programm zu sehen und einen anderes parallel aufzunehmen. In Zeiten von Mediatheken (via HbbTV oder Apps) und YouTube verliert die USB-Aufnahme an Bedeutung und einige Hersteller verzichten schon teilweise darauf. Wichtiger ist der Zugriff auf kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime, Apple TV, Disney, RTL und Joyn. Hier bekommst Du eine gro?e Auswahl an Filmen und exklusiven Serien auf Abruf.
4. Was bringt HDR
Neben der Auflösung spielt die Display-Technologie eine wichtige Rolle. Bei der neusten TV-Generation kommen OLED-Panels zum Einsatz. Im Gegensatz zur herkömmlichen LED-Technik bieten sie einen höheren Kontrast, eine gleichmä?igere Ausleuchtung und eine sehr geringe Blickwinkelabhängigkeit. Jedoch gibt es hier einen Helligkeitsverlust bei hohem Wei?anteil. Wie gut das Bild eines Fernsehers ist, lässt sich schwer am Datenblatt ablesen. Einige Hersteller, wie Samsung, verwenden zur Einordnung einen Picture Quality Index (PQI) bei Philips hei?t dieser Picture Performance Index (PPI). Diese Werte sind umstritten und ein Vergleich ist kaum möglich. Die vielbeworbenen Bildverbesserer, wie PurColor, Contrast Enhancer oder Ultra Luminance Pro geben ebenfalls keinen Aufschluss über die Bildqualität. Bei der Bildwiederholrate tricksen viele Hersteller immer noch und geben teilweise Fantasiewerte wie 600 Hz an. Dabei handelt es sich nur um eine Zwischenbildberechnung und nicht um die echte Bildfrequenz, die nur zwischen 50 und 100 Hz liegt. Eine gute Orientierung bieten Testberichte. Testportale wie die Stiftung Warentest, Computer Bild, hifi.de und chip.de testen regelmä?ig die neusten Fernseher. Wir von veröffentlichen deren Ergebnisse und errechnen daraus eine Durchschnittsnote. Du kannst Deine Suche oben nach Beste Testnote zuerst sortieren.