Futtertröge und Heuraufen das Pferd mit gesundem Futter versorgen
Haben Pferde keine andere Beschäftigung, fressen sie naturgemä? fast den ganzen Tag. Sie sind Fluchttiere und haben einen verhältnismä?ig kleinen Magen, der eine kontinuierliche Nahrungsaufnahme erfordert. Zudem müssen sie täglich zwischen 30 und 60Liter Wasser trinken. Mit einem Gro?teil dieser Futter- und Flüssigkeitsmengen versorgen sich Pferde im Sommer, wenn sie auf der Weide stehen, selbstständig über frisches Gras. Besonders im Winter und bei Stallhaltung ist dies aber nicht genügend gewährleistet, und so sollte der Halter stets dafür sorgen, dass sein Tier in ausreichender Menge Wasser und Heu zu sich nimmt. Hierfür gibt es eine Reihe von praktischen Hilfsmitteln.
Tränkensysteme
Raufutter - also Gras, Silage oder Heu - ist ein Grundnahrungsmittel für Pferde und sollte somit auch den Gro?teil ihrer Nahrung ausmachen. Pferde scharren häufig mit ihren Hufen in der Streu, wenn sie in der Box stehen. Deshalb bietet es sich nicht an, das Heu auf den Boden zu legen, da es sonst verunreinigt werden kann. Hier ist eine Heuraufe günstig, die an die Wand angebracht wird und aus der das Tier seine Futterration nach und nach herauszupfen kann. Möchte man allerdings auf eine Montage verzichten, kommt ein Heunetz infrage. Dieses kann einfach an einen Haken gehängt oder an einem Balken oder Gitter festgebunden werden. Durch die kleinen Maschen rutscht nur wenig Heu auf einmal, was zudem den Vorteil hat, dass das Pferd wie auf der Weide über längere Zeit mit Rupfen und Kauen beschäftigt ist.
Praktische Helfer für die Pferdefütterung im Stall
Ein Pferdetrog hingegen sollte nicht zur Fütterung von Raufutter verwendet werden, sondern für solche Futtermittel, die kleinteiliger sind oder zerkrümeln. Dies kann beispielsweise Kraftfutter in Form von Getreide sein. Am häufigsten werden Tröge aus Kunststoff angeboten je nach Geschmack gibt es auch Modelle aus Metall, das häufig als Korrosionsschutz verzinkt ist. Welches Material das bessere ist, daran scheiden sich die Geister. Metalltröge haben eine hochwertigere Optik und sind nahezu unzerbrechlich, sie sind jedoch aufgrund ihrer Bauweise nicht immer einfach zu reinigen. Tröge aus Kunststoff sind oftmals aus einem Guss und haben damit keine Rillen oder Kanten, unter denen sich Futterreste absetzen könnten. Zudem unterscheidet man zwischen Trögen zur Wandmontage oder zum Einhängen. Feste Futtertröge haben den Vorteil, dass ungestüme Pferde sie nicht herunterrei?en können, Hängetröge lassen sich zur Reinigung leicht abnehmen, sind aber auch weniger robust.
Fazit
Pferde sind sogenannte Saugtrinker, das hei?t, sie saugen das Wasser mit nur wenig geöffneten Lippen in ihre Backen, bevor sie es hinunterschlucken. In einem gro?en Wasserbecken oder einem gut gefüllten Eimer ist dies problemlos möglich, allerdings kann solch eine Trinkstelle im Winter leicht einfrieren. Deshalb gibt es unterschiedliche Lösungen, um den Vierbeiner im Stall und sogar auf der Weide über sein Tränkebecken mit frischem Wasser zu versorgen