Zweckmä?ig oder hochwertig welches Gurtmaterial ist das richtige
Oft wird ihm wenig Beachtung geschenkt, da er beim Kauf einer Foto- oder Videokamera in der Regel gleich mitgeliefert wird der Kameragurt. Der Standardgurt des Kameraherstellers, der meist auch als Original-Zubehör oder -ersatzteil erhältlich ist, kommt nicht selten als produktspezifische Ausführung, auf der in gro?en Lettern die genaue Modellbezeichnung der Kamera prangt und deshalb den Eindruck von geschicktem Merchandising erweckt. Spätestens beim teilweise recht mühseligen Anbringen des Gurtes an den Kameraösen ist die Wahrscheinlichkeit gro?, dass der Käufer den Gedanken hegt, sich in Kürze nach einer alternativen Tragevorrichtung umzusehen. Kein falscher Gedanke, denn die Produktvielfalt an Kameragurten ist nahezu unüberschaubar. Neben den Standard- und Luxusausführungen der Kamerahersteller werden immer mehr alternative Tragesysteme von breit aufgestellten Zubehörherstellern und kleinen spezialisierten Unternehmen angeboten. Die verschiedenen Tragegurte und -systeme unterscheiden sich vor allem in der Auswahl des Materials und dessen spezifischen Eigenschaften, in der Ausstattung und im Tragekonzept.
Vom Leder bis zur Seide Naturprodukte für den persönlichen Stil
Für leichte und günstige Kompaktkameras ist es in den meisten Fällen vollkommen ausreichend, diese an der schlichten Handschlaufe aus rei?festem Kunstfasergewebe auf Städte- und Besichtigungstouren mitzunehmen. Je teurer und meist auch schwerer jedoch die mitzuführende Kameraausstattung ist, desto sorgfältiger sollte der Trageriemen hinsichtlich des Materials, der Verarbeitung und der Tragfähigkeit ausgesucht werden. Gerade wenn die Kamera mitsamt Wechselobjektiv mehrere Kilo auf die Waage bringt und mehrere Tausend Euro gekostet hat, ist es angebracht, auch Details kritisch zu betrachten. Mag der Gurt noch so rei?fest sein, eine Schnalle oder ?se aus sprödem Kunststoff beispielsweise stellt durchaus eine Schwachstelle dar, die nach jahrelangem Gebrauch ohne Vorwarnung brechen kann. Der eigentliche Schaden fällt dann oft unverhältnismä?ig teuer aus.
Welche Alternativen gibt es zum klassischen KameraTragriemen
Hinsichtlich des Gurtmaterials stehen die zweckmä?igen Produkte aus Kunstfasergewebe den oft teureren, aber edler oder individueller anmutenden Tragegurten aus Naturmaterialien wie Leder, Wolle oder gar Seide gegenüber. Tragegurte aus synthetischem Material wie Nylon, Acryl oder Polyester haben den Vorteil, dass sie strapazierfähig, leicht und rei?fest sind, schnell trocknen und sich günstig herstellen lassen. In vielen Fällen sind Trageriemen und Schultergurte im Besonderen mit einem zusätzlichen Schulterstück ausgestattet, das die Last des dünneren Riemens gleichmä?iger auf der Schulter verteilt und im Idealfall für eine zusätzliche Rutschfestigkeit sorgt. Vor allem was Rutschfestigkeit und schockabsorbierende Eigenschaften anbelangt, empfiehlt es sich, Gurte und auch Schulterpolster aus Neopren zu kaufen. Sie bringen die erforderliche Elastizität im Verbund mit der notwendigen Rei?festigkeit mit, um den Tragekomfort auch beim Einsatz schwerer Kameras wesentlich zu erhöhen.
Mit modularen Tragesystemen bleiben Sie flexibel
Naturmaterialien ermöglichen dagegen einen sehr viel individuelleren Look. Besonders Trageriemen aus Kalbs- oder Rindsleder können exklusiv wirken. Wer eine besonders edle Kamera sein Eigen nennt, kann durch die Lederausführung des Trageriemens das gesamte Erscheinungsbild wirkungsvoll aufwerten. Ein weiterer Vorteil von Ledergurten ist der Tragekomfort. Das Material lässt sich auch bei direktem Hautkontakt angenehm tragen und ist zudem auf natürliche Weise atmungsaktiv, sodass die Schwei?bildung längst nicht so sehr wie durch synthetische Materialien angeregt wird. Allerdings bringen robuste Lederausführungen auch ein vergleichsweise hohes Eigengewicht mit sich.