Welcher Kartenleser für welchen Datenträger
Heutzutage gibt es eine scheinbar unendliche Menge elektronischer Datenträger und sie stecken in so gut wie allen technischen Geräten. Egal ob Smartphone, Digitalkamera, ECKarte oder Personalausweis wir kommen nicht mehr ohne sie aus. Allerdings sind die Daten nicht so einfach lesbar wie auf einem Stück Papier. Um sie in eine für den Menschen und nicht nur den Computer verständliche Form zu bringen, ist ein entsprechendes Lesegerät nötig. Wegen der Fülle an unterschiedlichen Modellen gibt es eine ebenso gro?e Menge an Kartenlesern.
Persönliche Daten in Kartenform
Manche Kartenlesegeräte sind spezialisiert auf einen bestimmten DatenträgerTyp. Diese SingleSlot Cardreader haben deshalb nur einen Steckplatz. Wer dagegen flexibler sein will, sollte einen MultiSlot Kartenleser oder einen Allin1 Kartenleser kaufen. Diese Geräte können mit vielen verschiedenen Karten umgehen und deren Daten auslesen. Zudem kann man zwischen externen und internen Kartenlesern wählen. Als kleine Kästchen, die in den meisten Fällen über USB an den Computer angeschlossen werden, kommen die externen Geräte daher. Vor allem unter den SpeicherkartenLesegeräten gibt es jedoch auch Modelle, die in einem PC verbaut werden können.
Die richtige Schnittstelle
Um auf Smartphones, Digitalkameras oder MP3Playern Daten wie Fotos und Musik speichern zu können, haben die meisten Geräte einen Slot für eine entsprechende Speicherkarte. Ein SpeicherkartenLesegerät hilft weiter, wenn man den Inhalt von Datenträgern wie CompactFlash, MMC, Memory Stick oder SD beziehungsweise micro SD auch am Computer auslesen möchte. So lassen sich Fotos bequem bearbeiten oder auf einer Festplatte speichern, MusikAlben hinzufügen oder löschen. Oft steht man jedoch vor dem Problem, dass die einzelnen Geräte mit unterschiedlichen Speicherkarten kompatibel sind und man somit auch mehrere Lesegeräte bräuchte. In diesem Fall ist ein USB Kartenleser Hub günstig. Denn diese Lesegeräte haben immer eine Vielzahl an Slots für diverse Speicherkarten zur Verfügung.
Fazit
Mit einem ChipKartenleser ist man sehr flexibel, wenn es darum geht, Karten wie ECKarte, Personalausweis oder elektronische Gesundheitskarte auszulesen denn er kann mit allen umgehen. Die häufigste Verwendung für ein solches Lesegerät ist jedoch das OnlineBanking. Doch nicht alle Banken bieten das sogenannte HBCI Homebanking Computer Interface an. Wer es nutzen kann und möchte, steckt seine Bankkarte in den an den Computer angeschlossenen ChipKartenleser, gibt seine PINNummer ein und übermittelt seine Daten verschlüsselt an die Bank. So kann man von zu Hause aus auf ziemlich sichere Weise Transaktionen wie zum Beispiel ?berweisungen vornehmen. Je nach Bank benötigt man dafür noch einen TANGenerator, der vom kontoführenden Institut allerdings gestellt wird. In Verbindung mit der Bankkarte wird eine TAN errechnet, mit der man die Freigabe des Zahlungsauftrags in die Wege leiten kann.