Alles rund ums Chalk
Neben Kletterschuhen, Sicherungssystemen, Seilen und Co gehören viele weitere Ausrüstungsgegenstände zum Klettersport. Was wäre der Sport ohne die trocknende Wirkung des Chalks oder ein Klettertrip in der Kälte ohne die richtigen Handschuhe Der folgende Ratgebertext informiert über diese und weitere Ausrüstungsgegenstände.
Auf einem Portaledge entspannt den Ausblick genießen
Chalk sorgt für trockene Hände und kommt heute in verschiedenen Formen vor als loses Pulver, im festen Block, im handlichen Ball oder als flüssiges Gel. Es basiert auf Magnesiumkarbonat und wirkt auf der Haut feuchtigkeitsbindend. Im losen Zustand und im Ball transportieren es Sportkletterer in praktischen Chalkbags. Diese tragen sie immer griffbereit an der Hüfte. Sowohl an den Griffen in der Halle als auch draußen am Fels hinterlässt das Chalk unschöne Spuren. Es ist daher günstig eine Kletterbürste mitzuführen, um gegebenenfalls besonders lästige Stellen reinigen zu können.
Ausrüstung für Zwischensicherungen, Standplatz und Felshakenbau
Ursprünglich dienten Portaledges vorrangig professionellen Alpinisten. Mit ihnen konnten sie auf mehrtägigen Bigwall-Touren in sehr abgelegenen Gebieten mit harschen Wetterkonditionen einen Schlafplatz errichten. Allein um der Erfahrung willen gönnen sich heute auch Hobbykletterer gern eine Nacht am Fels. ?hnlich wie die mobilen Schlafplätze funktionieren Sitzbretter, die Kletterern eine kleine Pause am Fels erlauben.
Mit Kletterhandschuhen der Kälte trotzen
Die praktischen Kletterkeile kamen das erste Mal in den Sechzigern auf und sind aus der Ausrüstungsliste heute kaum mehr wegzudenken. Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen. Die Haltekraft gibt an, ob der Keil sturzsicher ist oder nicht. Für gewöhnlich sind dies nur die größeren Modelle, mit Haltekräften zwischen 4 und 10kN. Zum Entfernen des Keils beim Abseilen oder während des Nachstiegs benutzen Kletterer spezielle Klemmkeilentferner.