Wann werden MikrofonWindschutze eingesetzt
Tonaufnahmen werden nicht ausschlie?lich im Studio aufgezeichnet. Viele Interviews und Reportagen wirken erst durch lebendige Umgebungsgeräusche interessant, doch kann der Wind - gerade auf offenem Feld - ungeliebte Störgeräusche verursachen, wenn er auf das Mikrofon trifft. Diesem Effekt kann man auf verschiedenen Arten entgegenwirken, um eine optimale Aufnahme zu ermöglichen.
Welche Bauformen und Materialien gibt es
Immer dann, wenn Tonaufnahmen angefertigt werden, sind Windschutze ein sinnvolles und oftmals sogar nötiges Zubehör. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Windgeräusche bei der Aufnahme zu vermeiden. Mikrofone haben häufig schon einen Windschutz im Korb integriert, doch dieser reicht in vielen Situationen nicht aus. Die typischen, störenden Windgeräusche werden durch tiefe Frequenzen - meist durch Wind oder Luftverwirbelungen allgemein - verursacht.
Fazit
Diese Geräusche können auf verschiedene Arten entstehen
dynamisches Mikrofon
Sind die Windgeräusche einmal mit aufgezeichnet, so macht dies die Aufnahme häufig an Stellen, an denen sie besonders laut zu hören sind, unbrauchbar. Eine Nachbearbeitung bringt in den meisten Fällen nicht den gewünschten Effekt, kostet Zeit und ist mühsam. Viele Handrekorder, Kameras und auch einige Mikrofone bieten einen eingebauten Trittschallfilter, welcher auch Hochpassfilter oder Low-Cut-Filter genannt wird. Dieser filtert die störenden, tiefen Frequenzen vor der Aufnahme aus dem Signal, was zu einer besseren Aufnahme führt. Kombiniert man diesen Filter mit einem entsprechenden Windschutz, so lassen sich auch bei starkem Wind brauchbare und hochwertige Aufnahmen anfertigen.