Für Spiegelreflexkameras gibt es einiges an nützlichen Anbauteilen. Doch auch für Objektive sind Accessoires erhältlich, denn mit dem mitgelieferten Zubehör ist das Ende der Fahnenstange meist noch nicht erreicht. Egal ob Profi- oder Hobbyfotograf - mit der passenden Ausrüstung lässt sich noch einiges an Potenzial ausschöpfen. Doch welches Zubehör gibt es und wie setzt man es sinnvoll ein
Nützliche Helfer bei schwierigen Lichtverhältnissen
Linsen verschiedener Hersteller haben meist verschiedene Bajonettanschlüsse. Hat man eine Spiegelreflexkamera und ein Objektiv, die eigentlich nicht zusammenpassen, gibt es eine Lösung Objektivadapter sind in diesem Fall das Bindeglied, sie werden zwischen Kamera und Optik montiert. Sie verbinden zwei verschiedenen Anschlusssysteme miteinander. Meist sind sie aus robustem Metall gefertig. Einen Apdapterring braucht man dagegen, wenn man einen Filter auf einem Objektiv anbringen will, das entweder kleiner oder grö?er ist.
Optimaler Schutz der Linsen was beim Kauf zu beachten ist
Ein beliebtes Objektivadapter ist der Canon EF/Sony NEX Smart Adapter (Mark IV) von metabones, dieser bringt neben einem Stativgewinde auch eine elektrische Blendensteuerung mit. Bei älteren, manuellen Linsen kann auf dieses Feature verzichtet werden. Bei -Nutzern besonders gefragt sind Originaladapter von Canon und Nikon. Diese können auch die Montage von Linsen, welche eigentlich für Spiegelreflexkameras gedacht sind, an Systemkameras ermöglichen.
Objektivaufsatz
Seitlich auf die Linse einfallendes Licht kann Farbflecken im Bild verursachen - sogenannte Lens Flares. Sollen sie nicht künstlerisch eingesetzt werden, sind Gegenlicht- beziehungsweise Streulichtblenden hilfreich, um Lens Flares zu vermeiden. Diese werden vorne auf die Optik geschraubt. Hierbei ist jedoch der passende Gewindedurchmesser des Objektivs zu beachten. Ebenfalls wichtig ist die Bauform - eine zu lange Gegenlichtblende kann bei weitwinkligen Aufnahmen im Bild dunklere Ecken verursachen. Viele Hersteller haben passende Blenden für ihre jeweiligen Linsen in ihrer Produktpalette.
Objektivzubehör — Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Objektivzubehör einfach erklärt.
Objektivaufsatz
Sogenannte kreative Optiken werden mittels eines passenden Adapters als Objektiversatz direkt an das Kamerabajonett angeschlossen, um spezielle optische Effekte beim Fotografieren ohne Nachbearbeitung zu erzielen. Einige Hersteller wie Lensbaby oder Acme bieten eigene optische Systeme an, die im Vergleich zu einfachen Effektfiltern komplexere, auf Verschiebung der Schärfeebene beruhende Effekte erzeugen. Aktuell ist der Miniatureffekt sehr beliebt, der etwa mit der Lensbaby Edge 80Optic entsteht, andere populäre Typen sind der Weichmacher- oder Bewegungseffekt.
Objektivdeckelhalter
Objektivdeckel gehören zum Fotozubehör, das wohl am meisten verloren, verlegt oder vergessen wird. Um dem vorzubeugen, können Objektivdeckelhalter nützliche Dienste leisten. Viele Produkte bestehen aus einer rei?festen Schnur, die an einem Ende mittels einer Schlaufe am Objektiv oder an der Trageriemenöse und am anderen Ende durch ein selbstklebendes Endstück befestigt wird. Eine Alternative sind Objektivdeckelclips, die an den Kameragurt geklemmt werden und den Deckel durch eine auf Spannung gebrachte Klammer halten.
Objektivzoomring
Auch unter Wasser möchte der Fotograf die Brennweite seines Zoomobjektivs verändern können. Da der direkte Zugriff durch das Unterwassergehäuse und den Objektivport verhindert ist, bieten Kamera- und Zubehör-Hersteller für fast jedes Objektiv den passenden Zoomring an. Dieser wird über das Objektiv geschoben und meist durch eine Schraube fixiert, damit eine mechanische Verbindung mit dem Unterwassergehäuse hergestellt werden kann.
Streulichtblenden
Schon äu?erlich unterscheiden sich runde von tulpenförmigen Gegenlichtblenden sehr stark. Tulpenförmige Blenden sind genau auf den Bildwinkel des jeweiligen Objektivtyps abgestimmt und deshalb in der Regel effektiver in der Abschirmung vor Streulicht als runde Blenden. Tulpenförmige Blenden können nur eingesetzt werden, wenn ihre Position auf dem Objektiv zum Beispiel durch einen Bajonettanschluss festgelegt ist und sich nicht durch das Fokussieren oder Zoomen mitdrehen kann. Vor allem bei älteren Objektiven und aktuellen ohne Innenfokussierung wird die Blende auf das Filtergewinde aufgeschraubt und hat deshalb zur Vermeidung von Randabdunklungen eine runde Form.
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