1. Aufbau und Funktion eines Ordners
Erfunden wurde dieser praktische Büroartikel im Jahr 1886 von Friedrich Soennecken aus Bonn. Zeitgleich erfand er den passenden Locher und erschuf damit ein Ordnungssystem, das bis heute verwendet wird. Die wesentliche Funktion eines Ordners besteht darin, Dokumente sortiert aufzubewahren. Diese Sortierung kann chronologisch, alphabetisch oder thematisch erfolgen. Um die Dokumente einordnen zu können, müssen sie entweder gelocht oder in einer gelochten Klarsichthülle aufbewahrt werden. Für den Lochvorgang wird ein passender Locher benötigt, damit die Löcher an der richtigen Stelle liegen.
2. Es sind verschiedene Arten erhältlich
Je nach Variante ist innen am Ordnerrücken oder auf einer der beiden Innenseiten die Mechanik zur Unterlagenaufbewahrung angebracht. Dabei gibt es zunächst eine Basis, aus der eine bestimmte Anzahl von Ordnerstäben austreten. Die Stäbe verlaufen parallel zueinander und haben eine U- oder Kreis-Form. Sie können entweder durch einen Hebelmechanismus oder manuell geöffnet und geschlossen werden. Die gelochten Dokumente fädelst Du auf die Ordnerstäbe auf und hältst sie so innerhalb des Ordners fest. Um die eingeordneten Blätter zu fixieren, kann ein Tippklemmer beziehungsweise Klemmbügel oder Niederhalter Verwendung finden. Er sorgt dafür, dass der Papierstapel nicht lose im Ordner liegt, sondern auf eine Seite gedrückt wird.
3. Wichtige Formate und Ausstattungsmerkmale
Der Klassiker ist der Aktenordner. Er schafft Ordnung am Arbeitsplatz sowie auf dem Schreibtisch und sorgt dafür, dass alles schnell zur Hand ist. Ein besonderer Aktenordner ist der Wolkenmarmor-Ordner. Mit seinem klassischen grau-wei?en Marmormuster fügt er sich optisch in jedes Einrichtungskonzept ein. Ein Hängeordner hängst Du mithilfe einer Schiene oder entsprechenden Befestigungen am Ordnerrücken in dafür vorgesehene Schubladen, Rollwagen oder Schränke ein. Präsentationsordner erkennst Du am austauschbaren Titelbild an der Au?enseite der Mappe, um den Inhalt schon vor dem ?ffnen zeigen zu können.
4. Auf welche Umweltzertifikate Du achten solltest
Wenn es um Kontoauszüge geht, ist der Bankordner die richtige Wahl. Er ist an die Grö?e der kleinen Ausdrucke angepasst und bietet damit eine platzsparende Möglichkeit, Deine Finanzunterlagen sicher zu verstauen. Eine weitere Möglichkeit dafür ist ein Doppelordner. Mit 2separaten Stabsystemen passen hier 2Blätterstapel Kontoauszüge nebeneinander in einen einzigen Ordner. Auch ein Klemmbrett ist praktisch. Es dient zur temporären Fixierung von Blättern und kann einen Klappdeckel besitzen. Ein Ringordner ist daran zu erkennen, dass die Ordnerstäbe eine Ringform haben und manuell geöffnet werden müssen. Diese Variante ist simpler gearbeitet als der klassische Aktenordner, hat dafür aber häufig ein geringeres Eigengewicht. Dieser Umstand kann auf Reisen oder unterwegs von Vorteil sein.