1. So funktioniert ein Dampfkochtopf
Das Funktionsprinzip ist recht simpel. Topf und Deckel bilden ein luftdicht geschlossenes Kochsystem, aus dem auch bei gro?er Hitze kein Wasserdampf entweichen kann. Der Druck im Innern des Topfes steigt an und es kommt zu einer Siedepunkterhöhung. Das bedeutet, dass das Wasser nicht wie bei normalem Luftdruck bei 100C zu kochen anfängt, sondern erst bei etwa 120C. Dadurch wird die Hitze effektiver an das Gargut abgegeben, was deutlich verkürzte Garzeiten ermöglicht. Das macht sich insbesondere bei Lebensmitteln bemerkbar, die man im herkömmlichen Kochtopf sehr lange zubereiten muss, etwa Hülsenfrüchte oder Kohl. Der Schnellkochtopf spart somit auch Energie.
2. Vielfältig in der Verwendung
Da kein Wasser in Form von Wasserdampf entweichen kann, benötigst Du weniger Flüssigkeit zum Kochen. Fast die gesamte Kochflüssigkeit wird in Wasserdampf umgewandelt, sodass die Lebensmittel schonend gegart werden. Wasserlösliche Vitamine wie B und C gehen so nicht mit dem Kochwasser verloren und bleiben aufgrund der geringeren Garzeiten weitestgehend erhalten. Ein weiterer Vorteil Gerüche bleiben im Topf, solange der Deckel geschlossen ist.
3. Worin unterscheiden sich die Modelle
Im Schnellkocher sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt Fast alle Lebensmittel lassen sich zubereiten. Ausnahmen stellen Nudeln und Reis dar. Auch zum Aufwärmen von Speisen ist der Dampfkochtopf eher nicht geeignet. Des Weiteren kann er für die folgenden Zubereitungsarten verwendet werden
Ausstattung
Weiterhin kannst Du komplette Mahlzeiten in nur einem Topf kochen, indem Du mehrere Dampfeinsätze gleichzeitig verwendet. Diese Methode wird auch als Etagenkochen bezeichnet.