Die Anzahl der Skifahrer und Snowboarder, die auf der Piste einen Helm tragen, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Inzwischen ist es sogar die überwiegende Mehrheit. Und das hat seinen Grund Da die Entwicklung von Skiern und Snowboards immer weiter in Richtung Schnelligkeit geht, steigt das Verletzungsrisiko beim Wintersport. Ein Sturz auf den Kopf kann sogar lebensbedrohlich sein. Deshalb ist es äu?erst ratsam, auf der Pisten-Tour einen Helm zu tragen.
2. Zertifizierung, Material, Grö?e So kaufst du den richtigen Helm
In Deutschland gibt es keine Pflicht dazu, wohl aber in ?sterreich. Allerdings gilt diese nur für Jugendliche bis 15Jahre. Im Falle eines Sturzes sollte der Helm anschlie?end gegen einen neuen ausgetauscht werden, weil der volle Schutz womöglich nicht mehr gegeben ist. Und auch ohne Sturz ist ein Wechsel des Helms alle drei bis fünf Jahre ratsam.
3. Auch die Augen wollen geschützt sein
Zwischen den vielen verschiedenen Sicherheitshelmen für die Piste gibt es einige Unterschiede
4. Pistenspa? mit der richtigen Ausstattung
Sicherheit geht vor
Skihelme & Snowboardhelme —
Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Skihelme & Snowboardhelme einfach erklärt.
Kinnbügel
Ein Kinnbügel sorgt dafür, dass auch das Kiefer und das Kinn bei einem Sturz gut geschützt sind. Zudem hält er Gegenstände, wie etwa Skistöcker oder Stangen vom Gesicht fern, was die Sicherheit enorm erhöht. Daher sind Ski- und Snowboardhelme mit diesem Feature besonders gut für Freeride-Einsätze, die durch nicht präpariertes Gelände führen, oder für rasante Abfahrten geeignet. Aber auch für Kinder ist ein Modell mit diesem zusätzlichen Schutz sehr zu empfehlen. Bei einigen Helmen lässt sich der Kinnbügel auch nachträglich befestigen beziehungsweise abnehmen, was sehr praktisch ist.
Mips-Technologie
MIPS steht für Multi-Directional Impact Protection System. Dies ist ein relativ neues Kopfschutz-System, das mehr Schutz bei einem Sturz verspricht. Dabei befindet sich zwischen Helmschale und Tragesystem ein schwimmend gelagerter Einsatz, der vor den gefährlichen Rotationskräften, welche bei einem Unfall auf das Gehirn wirken können, schützen soll. Allerdings muss man hier mit einem höheren Preis rechnen. Zudem bringen solche Helme mehr Gewicht als herkömmliche Modelle auf die Waage. Mit Hinblick auf die höhere Sicherheit bei einem Unfall sollten diese beiden Faktoren jedoch hinnehmbar sein. Ski- und Snowboardhelme mit diesem System sind in letzter Zeit häufiger anzutreffen. Immer mehr Hersteller gesellen sich dazu und bieten Modelle mit der MIPS-Technologie an. Aber auch bei Fahrrad- sowie Motocrosshelmen wird dieses Kopfschutz-System vermehrt eingesetzt.
In-Mold
Das In-Mold-Verfahren wird bei Sporthelmen jeglicher Art verwendet und stellt heutzutage den Standard bei der Produktion dar. Dabei wird die Schale des Kopfschutzes mit dem darunter liegenden Hartschaum verschwei?t, was mehrere Vorteile mit sich bringt. So entsteht durch dieses Verfahren eine sehr robuste Helmstruktur, welche sich positiv auf die Sicherheit auswirkt. Ferner sind Helme mit solch einer Konstruktion leichter als Modelle, bei denen die Au?enschale lediglich verklebt wurde. Aber nicht nur bei Snowboard- und Skihelmen kommt dieses Verfahren zu seinem Einsatz, sondern auch bei anderen Sporthelmen, wie etwa bei den Fahrradhelmen.
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