1. Wann müssen die Sommerreifen erneuert werden
In Deutschland sind 1,6 mm Profiltiefe im mittleren Bereich der Lauffläche das gesetzlich vorgeschriebene Minimum. Aber bereits vor Erreichen der minimalen Profiltiefe verschlechtern sich die Haftungseigenschaften enorm. Der Bremsweg bei nasser Fahrbahn wird länger und Aquaplaning tritt eher auf. Experten empfehlen, Sommerreifen zu erneuern, bevor das Profil auf zwei Millimeter abgefahren ist. Auch bei anormaler Abnutzung, Beschädigungen oder Alterungserscheinungen, solltest Du ihn dringend austauschen. Zur ?berprüfung sind Profiltiefenmesser in digitaler und analoger Ausführung erhältlich. Als Alternative kannst auch eine 1-Euro-Münze in die Rille stecken. So lange der 3 mm breite, goldene Rand komplett verschwindet, hast Du noch genügend Profil.
2. Wie finde ich die passende Reifengrö?e
Reifenalter und DOT-Nummer
3. Was bedeuten die Angaben auf dem Reifen
Selbst bei einem unbenutzten Sommerreifen setzen nach gewisser Zeit Alterungserscheinungen und Versprödung ein. Sehr interessant ist deshalb die DOT-Nummer, welche in einem ovalen Feld auf der Seitenwand angebracht ist. Sie gibt Aufschluss über das Produktionsdatum. Die ersten beiden Ziffern geben die Produktionswoche und die letzten beiden Ziffern das Produktionsjahr an. So bedeutet zum Beispiel die DOT-Nummer 0214, dass dieses Exemplar in der zweiten Woche des Jahres 2014 produziert wurde. Selbst bei fachgerechter Lagerung kann es passieren, dass ein Reifen 5 Jahre nach Produktionsdatum nicht mehr die Eigenschaften und Vorzüge besitzt, mit denen er beworben wurde.
4. Was sagt das EUReifenlabel aus
Die richtige Grö?e steht üblicherweise in den Fahrzeugpapieren. Im alten Fahrzeugschein findest Du sie unter den Punkten 20 und 21, beziehungsweise 22 und 23. Zusätzlich können auch noch im Feld Bemerkungen einige zulässige Rad-Reifenkombinationen aufgeführt sein. Im neuen Fahrzeugschein sind es die Punkte 15.1. und 15.2. in der Mitte der rechten Seite. Hier ist es so, dass nur noch eine Grö?e eingetragen wird.