1. Wann brauche ich eine Gegensprechanlage wirklich
Was haben Türsprechanlagen eigentlich mit Skandinavien zu tun Ganz einfach die nordischen Länder werden als das Ursprungsland der Türsprechanlagen angesehen. Es handelt sich dabei um eine Vorrichtung, die Audio- oder Videosignale übertragen kann. Sie sind vorwiegend an den Hauseingangstüren von Gebäuden zu finden. Eine Sprechanlage macht immer dann Sinn, wenn Kommunikationswege verkürzt werden sollen oder eine Kommunikation auf Distanz nötig ist. Gerade bei Wohnkomplexen ist es der Fall, dass der erste Wortwechsel an einer solchen Anlage erfolgt. Das Gleiche gilt für Eigenheime.
2. Welche Varianten gibt es
Die zwei grundlegenden Varianten sind Audio-Türsprechanlagen und Video-Türsprechanlagen. Erstere gibt Personen nur einen akustischen Kommunikationskanal. Das bietet sich an, wenn zum Beispiel mehrere Büroräume auf verschiedenen Etagen miteinander verbunden werden sollen. Diese Variante ist von der Funktion her mit einem Telefon vergleichbar. Die Kommunikation erfolgt über Lautsprecher und ein Mikrofon, die mit dem Drücken eines Knopfes geschaltet werden. Dabei ist zu beachten, dass hier weiterhin unterschieden wird zwischen Gegensprechanlage und Wechselsprechanlage. Der Unterschied liegt darin, dass bei Ersterer jeweils nur eine Person sprechen kann, im zweiten Fall können beide Personen gleichzeitig kommunizieren.
3. Welche Hersteller haben sich bewährt
Video-Türsprechanlagen hingegen erlauben es, eine Person visuell wahrzunehmen und dabei gleichzeitig verbal zu kommunizieren. Dabei ist zu beachten, dass die Kamera an einem beleuchteten Ort angebracht wird. Alternativ ist es möglich, sich eine Anlage mit einer integrierten Beleuchtung oder einer Nachtsichtfunktion zu kaufen. Vergleichsweise günstig ist das Modell VD36W von Smartwares. Der grö?te Vorteil einer Video-Türsprechanlage ist also die Möglichkeit, den Besucher zu sehen, bevor man ihn hereinlässt. Möchtest Du jemanden nicht empfangen, kannst Du ihn oder sie direkt abweisen.
4. Wie montiere ich eine Sprechanlage richtig
Eine dritte Variante ist die Funk-Türsprechanlage. Sie ist für Häuser mit einer schlechten Verkabelung oder dem Wunsch nach einer unkomplizierten Installation entwickelt worden. Erhältlich sind diese auch mit Videofunktion, wie zum Beispiel das Modell DVT30 von Indexa. Eine interessante Weiterentwicklung von Funk-Modellen sind Geräte mit DECT-Standard. Sie haben eine kürzere Funkreichweite und erlauben es, Besucher von der Türsprechanlage an den Anrufbeantworter oder ein Handy weiterzuleiten.