Das Absinth-Glas in der Neuauflage von La Rochère entführt uns in die Zeit in der das
hochprozentige und nicht unumstrittene Getränk für so manchen Freigeist den Weg zum ultimativen
Rausch der Sinne bereitete. Wermut Fenchel und Anis gehörten fest zur traditionellen Rezeptur
und aufgrund seiner Farbe sowie der berauschenden Wirkung wurde Absinth wohl auch die grüne Fee
genannt. Die Popularität von Absinth nimmt ihren Ursprung in der zweiten Hälfte des 19. und zu
Beginn des 20. Jahrhundert in Frankreich. Dort gab es sogar die sogenannte grüne Stunde denn
wer in den frühen Abendstunden Absinth trank war ein Bohème am Puls der Zeit Absinth zu
trinken war modern und hip. Neben dem berauschenden Faktor dürfte vor allem das Ritual Wasser
über ein Stück Zucker auf einem geschlitzten Löffel in das bereits mit purem Absinth befüllte
Glas laufen zu lassen dem ganzen Prozedere in öffentlichen Bars die entsprechende
Aufmerksamkeit verpasst haben. Absinth wurde etwa um 1915 in vielen europäischen Staaten und
den USA verboten denn es galt als sehr stark gesundheitsgefährdend. Mit dem Fortschritt der
medizinischen Forschung erwies sich dies jedoch nicht als haltbar und seit den späten 1990er
Jahren ist die Spirituose wieder in Europa erlaubt. Der Thujongehalt im Absinth (ein Nervengift
und Bestandteil des ätherischen Öls des Wermuts) ist dabei in der EU begrenzt. Das La Rochère
Absinth-Glas erzählt also wie so viele Gläser der französischen Glashütte ein echtes Stück
bewegte und spannende Geschichte. Die grobe Form der üppige Kelch und der kräftige schön
gestaltete Stiel sehen klasse aus! Mit diesem Retro-Accessoire für den (verantwortungsvollen)
Genuss eines sehr besonderen Getränkes können Sie definitiv glänzen und besondere Momente
schaffen.