Auf meinem Coverbild stand: hilariously funny and of a sadness. Das triffts ziemlich genau, denn immer wieder muss man über die Erlebnisse dieses Herrn Pnin lächeln, vielleicht sogar lachen. Trotzdem ist das Ganze irgendwie tragisch. Obwohl nichts passiert, das üblicherweise in einem Roman für tragische Momente sorgt, würde ich das Buch als eine Art Tragödie bezeichnen. Man leidet mit dem Protagonisten mit, solidarisiert sich mit ihm, aber trotzdem bleibt er einem immer etwas fern. Das erreicht der Autor unter anderem damit, dass er immer in der Ich-Perspektive schreibt (das Ich ist der Autor, nicht der Protagonist) und sich selbst als Freund des Protagonisten bezeichnet.Das Buch empfehle ich gerne weiter. Allerdings ist das Original in einem recht anspruchsvollen Englisch geschrieben. Allenfalls lohnt es sich, eine deutsche Übersetzung vorzuziehen.