Sterben ist eingebettet in soziale Praktiken Regeln Rituale Gegenstände und Bilder die
kulturell und historisch variabel sind. Die gestiegene Lebenserwartung und die Fortschritte der
Medizin bringen es zudem mit sich dass Sterben stärker voraussehbar planbar und damit
gestaltbarer wird. Insbesondere in der Palliative Care sind heute eine Vielzahl von
professionellen Akteurinnen und Akteuren mit unterschiedlichen Interessen und Wertvorstellungen
an der Gestaltung des Sterbens beteiligt. Dies wirft Fragen auf: Wer gestaltet was wie für
wen und aus welcher Position und Motivation heraus? Die Beiträge in diesem Buch analysieren
Möglichkeiten die aus der alltäglichen Praxis der Palliative Care hervorgehen sie untersuchen
Aspekte der Geschlechterdifferenz und erkunden Zukunftsvisionen des Sterbens. Abgerundet wird
der Band durch neue Vorschläge für Produktdesign und visuelle Kommunikation:
Gebrauchsgegenstände der Palliativpflege Signaletik Grusskarten für Sterbende und ihnen
nahestehende Menschen sowie neue Bilder des Sterbens.