Im zweiten Band von November 1918 richtet sich Döblins kritischer Blick auf die wichtigsten
politischen Protagonisten der unmittelbaren Nachkriegszeit: auf die reaktionäre Oberste
Heerleitung auf den Spartakusbund mit Karl Liebknecht an der Spitze vor allem aber auf den
Rat der Volksbeauftragten unter Führung von Friedrich Ebert. Der Sozialdemokrat erscheint aus
Döblins Sicht als großer Verräter an der Revolution weil er sich mit den Repräsentanten der
alten Ordnung einlässt. Im Grunde aber ist es das deutsche Volk selbst das alle Hoffnungen auf
einen Neuanfang verspielt.