Shakespeares »Viel Lärmen um nichts« inszeniert auf der Folie eines überstandenen Feldzugs
einen Kampf der Geschlechter. Die Komödie zeigt vor allem in der Nebenhandlung um die
streitbaren Benedict und Beatrice die zu den markantesten Figuren des Stücks gehören das
ebenso heitere wie existentielle Ringen um Anerkennung und Selbstbehauptung in Beziehungen und
Gesellschaft. Die sogenannte Schlegel-Tieck-Übersetzung zu der August Wilhelm Schlegel und -
unter Mitübersetzer- und Herausgeberschaft von Ludwig Tieck - auch Dorothea Tieck und Wolf
Heinrich Graf Baudissin beigetragen haben ist im 19. Jahrhundert zu einem eigenständigen
deutschen Klassiker geworden. Indem sich die Übersetzer der Literatursprache der deutschen
Klassik im Gefolge Goethes und Schillers bedienten schufen sie ein poetisches Übersetzungswerk
von großer sprachlicher Geschlossenheit und weitreichender Wirkung. - Text in neuer
Rechtschreibung. Graf Claudio und Hero Tochter Leonatos des Gouverneurs von Messina
verlieben sich auf einem Empfang ineinander und verloben sich. Die höfische Gesellschaft um die
beiden beschließt Benedict und Leonatos Nichte Beatrice zueinander zu bringen beide liefern
einander regelmäßig Wortgefechte wegen ihrer Abneigung gegenüber der Ehe. Man trägt den beiden
Nachrichten über die jeweils heimliche Liebe des und der anderen zu woraufhin sich Benedict
und Beatrice einander annähern. Unterdessen intrigiert Don Juan der Halbbruder von Claudios
Feldherrn gegen die Hochzeit von Claudio und Hero. Claudio sitzt dem Betrug auf und lässt die
Heirat in der Kirche platzen. Der unschuldigen Hero wird nach ihrem Ohnmachtsanfall geraten
die anderen glauben zu lassen dass sie gestorben sei. Claudio ist bereit aus Reue über sein
Verschulden eine vermeintliche Nichte Leonatos zu heiraten die so aussehe wie Hero diese
verschleierte Frau entpuppt sich in der Kirche als Hero. So heiraten am Ende Hero und Claudio
sowie unter weiteren Neckereien Beatrice und Benedict.