Die Kollisionsnormen des Internationalen Privatrechts haben die Aufgabe bei Sachverhalten mit
grenzüberschreitendem Bezug zwischen verschiedenen nationalen Rechtsordnungen die Anwendung des
materiellen Rechts zu ermitteln. Das IPR löst die Kollision verschiedener materiell-rechtlicher
Rechtsnormen untereinander auf. Pepe Pfad zeigt auf dass es deshalb abträglich und
widersprüchlich ist wenn Kollisionsnormen des IPR ebenfalls untereinander in Konflikt treten.
Der Status quo im Regelungsgeflecht des IPR enthält jedoch Rechtsquellenkonflikte. Anhand einer
umfassenden Analyse der Art. 23 24 25 Rom I-VO und Art. 27 28 Rom II-VO sucht der Autor nach
Lösungen um diesem Zustand de lege lata und de lege ferenda zu begegnen.