Über Veränderungen in seinen Ausgaben und Einnahmen greift der Staat in den
Wirtschaftskreislauf ein: Er betreibt Finanzpolitik. Aber wie setzt die Politik Steuern und
Staatsausgaben zur Lenkung der Wirtschaft ein? Welche Auswirkungen hat das auf die Verteilung
von Einkommen und Vermögen? Und nicht zuletzt: Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es für die
Staatsverschuldung? Fundiert erläutert Hermann Adam die Instrumente der Finanzpolitik und
beschreibt die Entwicklung von Steuereinnahmen Staatsausgaben und Staatsverschuldung seit dem
Zweiten Weltkrieg. Er diskutiert aktuelle Ideen zur Steuerreform und die dahinterstehenden
ökonomischen Interessen sowie die Schwierigkeiten im föderalen System der Bundesrepublik zu
finanzpolitischen Entscheidungen zu kommen. "'Finanzpolitik' ist ein äußerst gelungenes
Einführungswerk das mit Präzision Klarheit und hoher Relevanz besticht" (Stella Wasenitz
Marie J.M. Heijens in: Politische Vierteljahresschrift 7.2.2025). "Ohne in akademische
Nischendiskurse abzudriften überzeugt der Band durch sein Gespür dafür worauf es ganz
grundsätzlich für ein Verständnis finanzpolitischer Zusammenhänge und Kontroversen ankommt"
(Hendrik Küpper in: perspektivends 42 1). "Insbesondere Leser*innen die sich einen schnellen
aber dennoch prägnanten Überblick über die einzelnen Aspekte der deutschen Finanzpolitik
verschaffen wollen ist das Buch sehr zuempfehlen. Und auch im Rahmen der akademischen Lehre
kann es sehr sinnvoll eingesetzt werden" (Julia Kieswo-Udwari in: Portal für
Politikwissenschaft 24.7.2025).