"Schweizer Ärztinnen" wurden die ersten Frauen genannt die in der Schweiz ein Medizinstudium
absolviert hatten als ihnen der Zugang zu den Universitäten der Habsburgermonarchie noch
verwehrt war. 29 Frauen aus allen Teilen Österreich-Ungarns stehen im Mittelpunkt der
vorliegenden Kollektivbiografie. Deren Lebensläufe und Karrieren in Europa und den USA werden
unter dem Paradigma der Frauen- und Geschlechtergeschichte untersucht wobei der Fokus auf der
Perspektive der Bildungs- und Professionalisierungsgeschichte der Medizingeschichte und der
Migrationsgeschichte liegt. Gefragt wird nach ihren Motiven Handlungsspielräumen und
Erfahrungen die von vielfältigen Grenzüberschreitungen geprägt waren.