Alt und Jung Arm und Reich Männer und selbst einzelne Frauen treffen sich im Karnak-Café
angelockt vom guten Kaffee und der schillernden Kurunfula einer ehemaligen Tänzerin und
Besitzerin des Cafés. Sie erzählen aus ihrem Leben teilen Freude und Leid und manch
müßiggängerische Stunde. Als drei junge Stammgäste plötzlich verschwinden und später verstört
zurückkehren ist es vorbei mit der heiteren Kaffeehausatmosphäre. Aus der einstigen Oase der
Kameradschaft wird ein Ort des Argwohns an dem sich die alte Vertrautheit zwischen den
Menschen nur schwer behaupten kann. Entstanden kurz nach dem Sechstagekrieg 1967 ist
Karnak-Café ein wichtiges Zeitdokument das bis heute von beklemmender Aktualität bleibt.