Zwei Tage und zwei Nächte ohne Schlaf. So lautet die ärztliche Anweisung für die Antonio und
sein Vater nach Marseille gereist sind. Bekommt Antonio keinen epileptischen Anfall ist er
geheilt darf einfach wieder Teenager sein. Nun liegen achtundvierzig Stunden vor ihnen.
Vater und Sohn die sich fremd geworden sind wagen in den Gassen der Stadt vorsichtige
Unterhaltungen. Darüber wie es früher war. Wie es jetzt ist. Wie man sich verliebt. Wie man
Musik wirklich hört. Sie finden sich in schummrigen Jazzbars wieder in freundlichen Küchen an
flimmernden Stränden. Und irgendwann zwischen Kaffee Wein und der nächsten Dämmerung
beginnen sie einander zu verstehen. Eine leise bewegende Begegnung zwischen Vater und Sohn
die uns lehrt dass es für wahre Nähe nie zu spät ist.