»Schon wieder die Nazis?« fragt Adams Mutter wenn der Vater bereits beim Frühstück einen
leidenschaftlichen Vortrag über die Verbrechen des Dritten Reichs hält. Oder im Skiurlaub dem
deutschen Ehepaar stolz seine Postkartensammlung zerstörter Synagogen präsentiert. Dass er die
Familie dann auch noch regelmäßig zum Israelischen Volkstanz schleift bringt nicht nur die
Mutter zur Verzweiflung. Adam jedoch weiß sich zu retten: Eine echte Berühmtheit zieht in
ihren Londoner Vorort und Adam ergattert ein Autogramm. Bald schreibt er von Sinatra bis
Mandela alles an was Rang und Namen hat und verfällt einer Leidenschaft die alles andere in
den Schatten stellt. Eine Komödie mit Widerhaken über das Erwachsenwerden jüdischen
Familienirrwitz und das unbedingte Verlangen nach Freiheit.