In Der helle Raum entfaltet Kate Zambreno eine literarische Meditation über das Leben als
Mutter zweier kleiner Töchter als Künstlerin und Lehrende. Sie kreist um die Frage was es
bedeutet neues Leben und neue Kunst in eine von Prekarität und Krisen geprägte Welt zu bringen
und wie sich Erfahrung und Erinnerung in ihrer Flüchtigkeit festhalten lassen.In fragmentierter
Prosa beschreibt sie die scheinbaren Kleinigkeiten des Lebens - Spaziergänge im Park das
Vergehen der Jahreszeiten die Spiele ihrer Kinder das sich verändernde Licht - und wie diese
zu Trägern von Schönheit Erschöpfung und Transzendenz werden können. Der helle Raum erzählt
vom Versuch kreative Arbeit und familiäre Fürsorge miteinander zu vereinen und denkt nach
über Zeit Veränderung Isolation und Erschöpfung über die Bedeutung von Routinen und Ritualen
sowie die Momente in denen Kunst und Leben ineinanderfließen.Inspiriert von
Schriftsteller*innen und Kunstschaffenden wie Natalia Ginzburg Y¿ko Tsushima Bernadette Mayer
und Etel Adnan ist Der helle Raum eine ehrliche Auseinandersetzung mit dieser brennenden
Welt und eine entschlossene Suche nach dem Schönen darin.