Als das Jahr 1945 in Rostock begann tönten zwischen den Trümmern vieler Bombenangriffe noch
die Durchhalteparolen der NS-Propaganda. Als es endete hatte die Stadt zwölf Monate voller
Gewalt Unsicherheit aber auch Befreiung und Hoffnung hinter sich. Dem Zusammenbruch der
NS-Herrschaft folgten das Chaos der Nachkriegszeit und ein vorsichtiger demokratischer
Neubeginn. Nach "Heinkel in Rostock" widmet sich das Kulturhistorische Museum einmal mehr auf
anschauliche fachkundige und spannende Weise einem Thema der nahen Zeitgeschichte. Die
Zeitzeugen die 1945 erlebten werden immer weniger. Umso wichtiger ist es gerade angesichts
gegenwärtiger Entwicklungen an Zeiten zu erinnern die volltönend begannen und in einem
umfassenden Desaster endeten. Aktive Erinnerungskultur - 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs