Zum Werk Das Investitionsklima innerhalb der Europäischen Union wandelt sich. Während
Marktoffenheit und Freihandel lange Zeit die europäische Wirtschaftsordnung nach innen wie
außen dominiert haben ist in Folge multipler Bedrohungen ein Veränderungsprozess in Gang
gesetzt worden der mittlerweile vielfach mit dem Begriff der "strategischen Autonomie"
überschrieben wird. Als Auslöser kann der Aufstieg Chinas zur Weltmacht und die damit
einhergehende Herausforderung westlicher Markt- und Gesellschaftssysteme gesehen werden. Durch
Beteiligungen an Infrastruktureinrichtungen sowie durch den Erwerb europäischer
Technologieunternehmen ist deutlich geworden dass mit ausländischen Investitionen nicht allein
wirtschaftliche sondern auch strategische Interessen verbunden werden können. Die
Neuerscheinung enthält erstmals eine gesamtheitliche Darstellung des deutschen
Investitionskontrollsystems einschließlich seiner europäischen Einflüsse und Vorgaben mit der
ausländische Investitionen in der Bundesrepublik reguliert werden können. Derzeit bestehen
trotz der hohen Praxisrelevanz noch große Unsicherheiten in Bezug auf die Anwendung der
reformierten Investitionskontrolle. Dazu stellt das Handbuch vor allem die Grundstrukturen dar
wobei ein besonderer Fokus auf die Verknüpfung der deutschen Regelungen mit dem Europäischen
Recht gelegt wird. Inhalt Einführung Gegenstand der deutschen Investitionskontrolle
Öffentlich diskutierte Fallbeispiele Wirtschaftlicher und rechtlicher Gesamtrahmen der
deutschen Investitionskontrolle Formelle und materielle Rechtmäßigkeit von
Untersagungsverfügungen Rechtmäßigkeitsanforderungen gegenüber verfahrensbegleitenden
Entscheidungen des BMWK Gerichtliche Überprüfung im Rahmen der Investitionskontrolle Vorteile
auf einen Blick erstmalige Gesamtdarstellung des in Deutschland geltenden
Investitionskontrollrechts Beispiele aus der Praxis Zielgruppe Für Unternehmen mit
Investitionen in Deutschland mit der Investitionskontrolle befasste Rechtsanwaltschaft
Behörden und Gerichte.