Vater war im Krieg - Sohn spielt Nazis: Unsere ambivalente Geschichte Peter Jordan sagt von
sich selbst es gebe keinen Tag an dem er nicht an Krieg und Shoah denke. Der 1967 geborene
Schauspieler ringt bis heute um ein für ihn richtiges Verhältnis zur deutschen Kultur. In den
jungen Jahren galt ihm wie vielen seiner Generation alles Deutsche als verdächtig und muffig.
Doch mit der Geburt seines Kindes stellte sich die Aufgabe das Eigene zu benennen und zu
vermitteln. ¿Kein schöner Land¿ ist ein autobiographischer erzählender Essay von hoher
Aktualität denn die Frage was Deutschland ist und sein kann wird im Inneren von
Rechtsradikalen und auch international mit zunehmender Schärfe gestellt. Klar ist: Wegducken
können wir uns nicht mehr. Peter Jordan wagt eine so persönliche wie angstfreie Antwort.