Der gefeierte Roman des zweifachen Pulitzer-Preisträgers Colson Whitehead John Henry
der Mann mit dem Hammer in der Hand ist der Held unzähliger Volkslieder und Balladen und wurde
zum amerikanischen Gründungsmythos. Der Legende nach siegte der schwarze Tunnelarbeiter mit
Körperkraft im Wettstreit gegen eine Bohrmaschine doch er bezahlte diesen Triumph mit dem
Leben. Mehr als hundert Jahre später wird ihm zu Ehren in einem Kaff in West Virginia ein
Festival gefeiert und eine neue Briefmarke ausgegeben. Eine ganze Horde von Journalisten trifft
in dem einstigen Sklavenstaat ein und der einzige Schwarze unter ihnen J. Sutter ist dabei
einen neuen Rekord im Spesenrittertum aufzustellen. Dabei freundet er sich mit einer jungen New
Yorkerin an die die John-Henry-Devotionalien ihres Vaters loswerden will. Und was hat es mit
dem scheinbar harmlosen Briefmarkensammler auf sich der ihm gleich am ersten Abend das Leben
rettet?