Sogar das Schreiben über ihre chronischen Kieferschmerzen wird bei Maggie Nelson zur Meditation
über das große Ganze. 'Eine der schärfsten und geschmeidigsten Denkerinnen ihrer Generation.'
(Olivia Laing) Mit ihrem Mund stimmt etwas nicht. Als Kind sprach sie den meisten zu schnell
und zu viel und heute leidet sie unter anhaltenden Kieferschmerzen für die sie eine Odyssee
durch die Praxen von Los Angeles auf sich nimmt. In der Absicht die vielen Ärzt:innen besser
informiert zu halten dokumentiert sie ihren Leidensweg in den "Pathemata". Doch in diesen
Aufzeichnungen geht es schnell um sehr viel mehr als physischen Schmerz: Nelson schaut ihrer
Partnerschaft beim Zerbrechen zu trauert um geliebte Menschen und stellt sich ihrer
Verlustangst. Ein Nachdenken über Verletzlichkeit das eigenwillig ist und poetisch und von der
ganz besonderen Stimmung getragen wird die Maggie Nelsons Bücher auszeichnet.