Als sich im Frühling 1940 Soldaten auf den einstigen Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges
erneut feindselig und erbittert gegenüberstanden kämpften sie nicht nur um ihr eigenes
Überleben sondern auch mit der schmerzlichen Vergangenheit. Während die Soldaten mit
traumatischen Erlebnissen und der Trauer um viele der dort gefallenen Verwandten konfrontiert
waren wurden bei den dort lebenden Zivilisten dramatische Erinnerungen an die deutschen
Gräueltaten wach. Auf Grundlage von zum Teil unveröffentlichten Berichten Briefen und
Tagebucheinträgen erzählt der renommierte Historiker Raffael Scheck eindrucksvoll von den
Monaten Mai und Juni 1940 aus der Sicht gewöhnlicher Soldaten und Zivilisten auf beiden Seiten
der Front.