Über Landmenschen und Stadtkinder und das was zwischen ihnen liegt Marie Menke schreibt über
eine obsessive Freundschaft zwischen Dorfjugend und Großstadtanonymität und über die Kraft die
drei junge Frauen zusammenhält und gleichzeitig zu zerstören droht. Stimmungsvoll und bildreich
entwirft die Autorin ein perfektes Zusammenspiel zwischen Zartem und Abgründigem. Sophie und
Lotte kennen sich seit Kindertagen sie stammen aus derselben Bauerschaft im Süthland. Erst in
der Oberstufe stößt Romy dazu: Sie kommt aus der Stadt und ist freier und mutiger - aber auch
unzuverlässiger. Die neue Dreierkonstellation ist getragen von gegenseitiger Faszination die
bald Gefahr läuft zu kippen. Beim Versuch in ihren frühen Zwanzigern ihre Freundschaft nach
Köln zu transportieren hadern die jungen Frauen. Als Romy plötzlich verschwindet reißen alte
Wunden auf: Zwischen all den intensiven Momenten der Vergangenheit liegt auch eine harte Nacht
vergraben an die eine der drei niemals erinnert werden darf. 'Was für eine kluge und schöne
Sprache die uns an ihre schwitzige Hand nimmt und mit den Füßen im Baggersee in die Tiefen
einer Dreiecksfreundschaft bringt.' Sara Gmuer