Über das Schweigen das uns prägt - und die Wahrheit die uns befreit Alma ist Niemands
Tochter. Sie wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel auf doch das kluge und neugierige
Mädchen fühlt sich fremd in seiner Familie. Denn um seine Herkunft wird geschwiegen. Zu
einer anderen Zeit an einem anderen Ort vermisst noch eine Frau ihre Mutter schmerzlich -
Isabell die 2019 in Berlin lebt. Diese Leerstelle hat ihre Vergangenheit geprägt und
beeinflusst noch immer ihre Gegenwart ihr Fühlen und Denken und ihr eigenes Familienleben.
Als sich Almas und Isabells Wege auf schicksalshafte Weise kreuzen entfaltet sich zwischen
Polaroids und verlorenen Träumen eine Geschichte die die beiden Frauen über Generationen
hinweg verbindet. Ihr Leben lang waren Niemands Töchter auf der Suche nach ihrem Platz im
Leben und gemeinsam finden sie ihn wo sie ihn am wenigsten erwartet haben. Ein berührender
Roman über das was wir verlieren das was bleibt - und die Kraft die man daraus schöpft das
eigene Glück zu suchen. Judith Hoerschs Debut erforscht zeitlose Fragen wie Identität die
Suche nach der eigenen Herkunft und den Einfluss von Familienwunden.