In dem Roman „Herrn Kukas Empfehlungen“ von Radek Knapp, geht es um den jungen Polen Waldemar, der in den Westen reisen möchte. Für eine Flasche Wodka bekommt er von seinem Nachbarn alle Informationen, die man braucht. Doch schon während der Reise bemerkt der naive Waldemar, dass Herrn Kukas Empfehlungen nicht immer halten, was sie versprechen. Der Bus wird von den Reisenden dazu benutzt, in jeder freien Ritze Zigaretten und Alkohol zu verstecken, das Hotel Vier Jahreszeiten ist eine Parkbank im Garten des Schloss Belvedere und schon bald muss Waldemar, unschuldig wie er ist, auf den Arbeiterstrich. „Herrn Kukas Empfehlungen ist ein unheimlich witziges Buch. Radek Knapp zeigt in seinem Roman mit einem Augenzwinkern, wie es denn ist im schönen, viel versprechenden Westen. Ich habe gut und viel gelacht, vor allem im ersten Teil des Romans. Leider hält sich dieser Humor nicht durch den ganzen Roman, es gibt auch schwächere Stellen. Nichtsdestotrotz ein sehr amüsantes, wenn auch nicht sehr anspruchsvolles Buch, vielleicht für den Urlaub oder das Schwimmbad beispielsweise. Von mir gibt es für „Herrn Kukas Empfehlungen“ vier Sterne.
Herrn Kukas Empfehlungen von Radek Knapp hat mir persönlich ziemlich gute gefallen! Auch wenn der Roman meiner Meinung nach Startschwierigkeiten hat entwickelt er sich nach ca. 100 Seiten zu einer sehr interessanten Geschichte. Als Österreicher finde ich es auch spannend die Blickweise eines Außenstehendes auf Wien und den Westen im Allgemeinen zu sehen. Am aller besten gefällt mir das Kapitel mit dem „Pool“ und die generelle Beziehung zwischen den Hauptcharakteren. Zudem ist das Buch nicht allzu lang, sodass jeder Zeit finden wird um es zu lesen. Somit kann ich das Buch nur jedem empfehlen.