Die Bodendenkmalpflege schützt und erforscht Überreste vergangener Kulturen und Epochen als
Teil des kulturhistorischen Erbes und vermittelt deren Bedeutung in der Bevölkerung.
Bodendenkmäler sind zumeist archäologische Fundstellen und Funde wie bronzezeitliche Grabhügel
römische Siedlungsreste oder mittelalterliche Münzen. Dass diese geschützt werden müssen ist
europaweit anerkannt und die Ämter für Bodendenkmalpflege sind fester Bestandteil der
Landesverwaltung und Kulturpflege. Doch warum gelten Bodendenkmäler als Erbe der Menschheit?
Und wie arbeiten Bodendenkmalpfleger:innen konkret? Die Autorin zeichnet die europäische
Ideengeschichte der Bodendenkmalpflege seit dem 14. Jahrhundert nach und erläutert praxisnah
wie der Schutz in Deutschland umgesetzt wird.