Skepsis und Melancholie zeichnen ihre lyrischen Anfänge aus doch auch die Entschlossenheit
unbeirrt von »kollektiven Märchen« die wahre Welt zu suchen die Umwelt und sich selbst
kritisch zu befragen (Fragen die ich mir stelle 1954). In der Zeit beginnender Reife werden
die Bilder dichter wird zwingende Logik durch Groteske und Paradoxon verdeutlicht werden
Aussagen durch Humor und Ironie relativiert (Rufe an Yeti 1957). Ihre Lyrik ist Befragung
Beweisführung leiser Protest trotz wechselnder Perspektiven Reichtums der Formen von
unverkennbarer stilistischer Eigenart. Die Auswahl dieses Bandes schöpft aus dem Gesamtwerk.