An einem Tag im Mai 1980 steigt die achtjährige Ilaria nach der Schule in das Auto ihres Vaters
der sie abholen soll. Es ist der Beginn einer zweijährigen Irrfahrt durch Italien - denn der
Vater hat sie entführt. Ständig wechselnde Hotels die endlosen Stunden im Auto auf
unbeseelten Autobahnraststätten Triest Bologna ein Internat in Rom ein Bauernhof in
Sizilien und Ilaria denkt ständig an die Mutter und die Schwester und schwört sich nicht mehr
zu weinen. Manchmal sieht das alles aus wie eine normale Kindheit dank der Spiele die sie und
der Vater unterwegs spielen wie sie im Auto die Hits lauthals mitsingen. Aber der Vater trinkt
ist ständig nervös viel zu impulsiv. Hin und wieder darf sie mit der Mutter telefonieren
Ilaria hat schmerzhafte Sehnsucht nach ihr doch zugleich will sie den Vater schützen. Und bei
alledem muss sie irgendwie versuchen die andauernde Angst den Zusammenbruch ihres Lebens
ihre stille Verzweiflung zu bewältigen. Ilaria ist ein Roadtrip durch ein ungekanntes Italien
und ein eindringlich erzählter autobiographisch grundierter Roman - über heikle Nähe die
elementare Schutzlosigkeit eines Kindes und die Notwendigkeit einer viel zu frühen
Selbstbehauptung. Mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia