Trialog auf Augenhöhe: Therapeuten Patienten und ihre Angehörigen Therapeutische
Interventionen sind umso wirksamer je besser sich die Patienten von den Behandlern verstanden
fühlen - und je besser sie selbst ihr Krankheitsbild und ihre Behandlung verstehen. Die hohe
Relevanz von Psychoedukation für das Krankheitsverständnis von Patienten und Angehörigen und
damit letztlich für die Salutogenese wird immer offensichtlicher. Dieses Handbuch vermittelt
das notwendige Wissen dazu: Führende Experten beschreiben welche psychoedukati-ven Konzepte
bei unterschiedlichen psychischen psychosomatischen und medizinischen Beschwerden zur
Verfügung stehen - von affektiven Erkrankungen und Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
über psychische Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu neurologischen und besonders häufigen
somatischen Krankheitsbildern. Neben den wichtigsten Fakten zu den einzelnen Erkrankungsbildern
wird jeweils dargestellt welche Manuale für Patienten und Angehörige es gibt und wie der
Therapeut psycho-didaktisch am besten vorgehen kann. Plastische Interaktionsszenen zeigen wie
Psychoedukation in der Praxis gelingen kann. Dabei kommen viele psychoedukative Basics zur
Sprache: Wie wecke ich das Interesse an der Auseinandersetzung mit der Erkrankung? Wie
dolmetsche ich kompliziertes Krankheitswissen? Wie vermittle ich Hoffnung und Mut auch bei
chronischem Verlauf? KEYWORDS: Psychoedukation Informationsvermittlung emotionale Entlastung
Empowerment partnerschaftliche Therapie Salutogenese Angehörigenarbeit Psychotherapie
Psychosomatik