Das Buch untersucht die aktuelle Rechtsprechung des US Supreme Court zum Alien Tort Statute
(ATS) und zur internationalen Zuständigkeit US-amerikanischer Gerichte (personal jurisdiction).
Der Autor geht der Frage nach ob sich multinationale Unternehmen nach der Kiobel-Entscheidung
und der Daimler-Entscheidung noch vor US-amerikanischen Gerichten zivilrechtlich für
Verletzungen von Menschenrechten verantworten müssen die sich «extraterritorial» im Ausland
ereignet haben. Der Verfasser weist nach dass die Rechtsprechung bei der Gesetzesauslegung
heute wieder in Richtung Territorialitätsprinzip strebt. Er zeigt Hintergründe und
systematische Folgen der neoterritorialen Rechtsprechung auf und entwickelt Antworten auf die
nach den Entscheidungen offen gebliebenen Rechtsfragen.