Jedrzej Sulmowski betrachtet in seiner Arbeit die Kontroverse um die Agro-Gentechnik in Polen
als einen Streit um den epistemischen Status der Beteiligten. Insbesondere zeigt er wie mit
diesem Streit Einschränkungen von Aushandlungsmöglichkeiten einhergehen. Dabei macht die
Analyse der in den untersuchten Partizipationsveranstaltungen hervorgebrachten
Verknüpfungsordnungen sichtbar dass die Bewertungen der epistemischen Qualität des
vorgetragenen Wissens zugleich Positionierungen für konkrete Praxen der Gestaltung
gesellschaftlichen Zusammenlebens beinhalten.