In der Professionsforschung und in der Organisationsforschung dient Wissen stets als positives
Differenzierungsmerkmal zur Charakterisierung der dort tätigen Akteure. Doch wie gehen
Expertinnen und Experten damit um wenn sie nicht weiter wissen? Die medizinische und
pflegerische Praxis zeigt dass (semi-)professionelles Handeln immer wieder an Wissensgrenzen
gerät. Der Umgang mit Wissen beinhaltet somit immer auch den Umgang mit Nichtwissen. Im Buch
werden unterschiedliche Facetten des Umgangs mit Nichtwissen sowie Einflussfaktoren auf der
Grundlage von vier empirischen Studien im niedergelassenen Bereich und im Krankenhaus erstmals
umfassend dargestellt.