Aufgrund des körperschaftsteuerlichen Trennungsprinzips ist es für eine gleichheitsgerechte
Besteuerung von Kapitalgesellschaften und ihrer Gesellschafter entscheidend Einlagen welche
nicht in das Nennkapital geleistet wurden sowie deren Rückgewähr zu identifizieren und von
steuerpflichtigen Vorgängen zu trennen. An diesen Imperativ der Differenzierung anknüpfend
leistet Felix Moritz eine systematische rechtliche sowie ökonomische Untersuchung der
diesbezüglichen Vorschriften zum steuerlichen Einlagekonto ( 27 ff. KStG). Hierbei werden neben
der umfassenden Analyse fehlerhaft erfasster Zu- und Abgänge auf dem steuerlichen Einlagekonto
ebenfalls die Konsequenzen betrieblicher Entscheidungen im Rahmen schlichter
Kapitalveränderungen sowie von Umstrukturierungen Konzernstrukturen und Gesellschafterwechseln
adressiert.