Madrid 1956. Das Regime von General Franco hat das spanische Kino einer strengen Zensur
unterworfen um seine eigene Version der Geschichtsschreibung durchzusetzen. In diesem
repressiven Umfeld kreuzen die Journalisten Emilio Sanz ein alter desillusionierter Falangist
und Léon Lenoir ein Frauenschwarm und Bewunderer von Albert Camus den Weg eines Serienmörders
den Sanz schon seit Jahren verfolgt. Dessen 17. Opfer wird mitten in einem Kinosaal aufgefunden
und die beiden begreifen schnell dass dieser makaber inszenierte Mord eine Botschaft
verbirgt... Band 2 der 'Contrapaso'-Trilogie versetzt uns in die spanische Kinoszene der
50er eine Epoche der Gegensätzlichkeiten in der die heimische Filmkunst von Franco erdrückt
wird während Hollywood Unsummen investiert um in Spanien seine Blockbuster zu drehen. Das
ebenso gegensätzliche Duo aus Sanz und Lenoir führt eine schockierende Ermittlung inmitten
dieser Wirren durch und die Autorin Teresa Valero schenkt uns ein neues Meisterstück der
'Graphic Novel Noir'.