Inklusion und Teilhabe sind in der sozialpolitischen Diskussion kaum zu überhörende
Schlagworte. Politik und Verbände sprechen damit vornehmlich Gesetzesvorhaben an welche die
Situation von Menschen mit Behinderung und anderer Randgruppen verbessern sollen. Warum gibt es
in der Gruppe der Menschen mit Handicap aber weiterhin eine so große Unzufriedenheit und auch
eine vergleichsweise große Erwerbslosigkeit? Sind es am Ende gar nicht Gesetze die hier helfen
können sondern viel eher marktwirtschaftliche Mechanismen? In seinem Buch schildert der
erblindete Ökonom Carsten Dethlefs anhand eines historischen Rückblicks vom Beginn des 20.
Jahrhunderts an wie es schon immer die Marktwirtschaft gewesen ist die für ein entspannteres
Verhältnis zwischen den Menschen gesorgt hat und nicht die Gesetzeslage. Auf dieser Grundlage
formuliert Dethlefs am Ende seines Essays Vorschläge was Unternehmen für die Weiterentwicklung
der Teilhabe in der Gegenwart tun können. Denn beim Thema "Inklusion und Teilhabe" ist noch
viel Spielraum für Verbesserungen.