2025 jährt sich zum 100. Mal der Todestag von Georg Schweinfurth (1836-1925) der seinerzeit
einer der wohl bekanntesten Afrikaforscher und bedeutender Mäzen vieler europäischer
Institutionen war. Sehr viel weniger bekannt ist seine Bedeutung für die Ägyptologie und ihre
Herausbildung als Wissenschaft die neben dem Fokus auf schriftliche und archäologische
Hinterlassenschaften auch die Naturwissenschaften einbezog. Hierbei spielte vor allem die
Botanik eine große Rolle. Schweinfurth war in seiner Zeit einer der ersten Forscher die
jenseits der Anlage von Herbarien lebender Pflanzen große Bedeutung in der Sammlung und
Aufbewahrung botanischer Proben und Funde bei Ausgrabungen gesehen haben. Darüber hinaus wird
sein Wirken auf den Feldern der Steinzeit ägyptischen Vor- und Frühgeschichte sowie für die
Erforschung des Fayum beleuchtet.